Damit die globale Gesellschaft langfristig ohne natürliche Einschränkungen zusammenleben kann, ist die Rücksichtnahme auf die Umwelt eine zwingende Voraussetzung. So machen sich die umweltschädlichen Auswirkungen durch das Wirtschaften der Menschheit und der Industrie schon heute durch negative Folgen in der Natur bemerkbar. Vor allem die Endlichkeit der fossilen Brennstoffe ist in diesem Zusammenhang ein ernstes Problem.

1. Die Nachhaltigkeit: Ein immer wichtiger werdender Faktor

Das umweltschonende Handeln unter Berücksichtigung der natürlichen Regenerationsfähigkeit wird im Allgemeinen unter dem Begriff der Nachhaltigkeit zusammengefasst. In der jüngsten Vergangenheit ist auch das Bewusstsein innerhalb der Bevölkerung für dieses Thema größer geworden. Neben ideologischen Gründen gewinnt die Nachhaltigkeit ebenfalls aus bauwirtschaftlicher Sicht zunehmend an Relevanz.

So lässt sich mit umweltfreundlichen Bauweisen und Systemen bares Geld sparen. Vor allem die Nutzung von regenerativen Energien wie Solarstrom oder die Wiedergewinnung von Abwärme durch die Verwendung von speziellen Kreiselpumpen im Haus oder im Garten sind dabei äußerst rentabel.

Hinzu kommt, dass nachhaltige Baumaterialien in der Regel frei von Schadstoffen sind, sodass ein natürliches Wohnen immer auch ein gesundes Wohnen ist.

1.1. Worauf kommt es beim nachhaltigen Bauen im Detail an?

Ein nachhaltiges Haus ist prinzipiell ein Gebäude, das in seiner Gesamtheit die Umwelt so gering wie möglich belastet. So spiegelt sich die Nachhaltigkeit beim Bauen nicht in punktuellen Lösungen, sondern vielmehr im Gesamtkonzept wieder.

Beispielsweise spielen beim nachhaltigen Bauen neben dem Energieverbrauch auch die verwendeten von ökologischen Baustoffen und Materialien eine Rolle. Die Baustoffe müssen dabei nicht nur in Bezug auf ihre Herstellung umweltverträglich sein, sondern ebenfalls hinsichtlich ihrer Entsorgung.

Aus diesem Grund weisen insbesondere Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen wie Flachs, Holz oder Hanf eine außerordentlich gute Umweltverträglichkeit auf. Weiterhin spielt auch die Energieversorgung eine Rolle bei der Ökobilanz. So sollten umweltfreundliche Blockhäuser auch mit Energie aus regenerativen Quellen versorgt werden. Dies gilt sowohl für die Wärme als auch den Bedarf an elektrischer Energie.

1.2. Welche Baustoffe eignen sich besonders gut für das nachhaltige Bauen?

Da umweltfreundliche Rohstoffe möglichst schnell wieder nachwachsen sollten, eignen sich vor allem Pflanzen mit hoher Wachstumsrate ideal zur Gewinnung von nachhaltigen Baumaterialien.

  • Insbesondere Holz ist hier ein ideales Material, welches sich für viele verschiedene Aufgaben nutzen lässt.
  • Auch der klassische Baustoff Lehm erlebt im modernen, umweltgerechten Hausbau sein Comeback.

Lehm eignet sich in erster Linie für Ziegel und Bauplatten hervorragend. Ein Vorteil von Lehm ist, dass er ähnlich wie Holz Feuchtigkeit aus der Raumluft aufnehmen bzw. wieder abgeben kann. Dämmmatten aus Materialien wie Schafswolle, Hanf, Kork oder Schilf sind eine nachhaltige Alternative zu klassischen Dämmungen.

2. Inwieweit eignen sich regenerative Energiegewinnungsanlagen für den Hausbau?

Im Idealfall sollte ein nachhaltiges Haus einen Großteil der verbrauchten Energie selbst erzeugen, zum Beispiel über ein Blockheizkraftwerk oder Photovoltaik. Dies kann in der Praxis auf verschiedene Weisen geschehen.

  • Beispielsweise lassen sich mit Solaranlagen sowohl elektrische als auch thermische Energie gewinnen. Anlagen dieser Art können dabei platzsparend auf diversen Dachflächen montiert werden.
  • Speziell für den Hausbau ist zudem der Einsatz von Wärmepumpen absolut empfehlenswert. Systeme dieser Art können zum Beispiel Wärme aus der Abluft oder dem Abwasser wieder in den Heizungskreislauf zurückführen und so enorme Einsparungen generieren.
  • Wind- und Wasserkraftanlagen sind für die meisten Bauvorhaben hingegen tendenziell eher ungeeignet. So benötigen die Anlagen in der Regel sehr viel Platz und stellen besondere Anforderungen an die Bauumgebung.

Was gibt es abschließend zum Thema zu sagen?
Wie sich zeigt bietet das nachhaltige Bauen nicht nur der Umwelt, sondern auch der Gesundheit sowie dem Gelbeutel der Eigentümer viele Vorteile. Aufgrund der zahlreichen Vorzüge sollte die Nachhaltigkeit bei zukünftigen Bauprojekten immer eine zentrale Rolle spielen.

Contact Person Autor des Artikels: Jascha Schmitz - Redakteur der Umweltportale: Solaranlagen-portal.de | Ihr-BHKW.de | Ihre-Waermepumpe.de | klaeranlagen-vergleich.de

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