Fast jedes Eigenheim ist einer gewissen Strahlung ausgesetzt. Das beginnt meist bei einer elektromagnetischen Strahlung, die von vielen Elektrogeräten im Haushalt ausgeht. Daneben gibt es aber auch Umwelteinflüsse, die für eine höhere Strahlenbelastung sorgen und Gesundheitsschäden riskieren. Folgende Tipps sollen helfen, das Eigenheim besser abzuschirmen und vor der Strahlung zu schützen.

1. Radon als Gefahr im Keller – Ursache für Lungenkrebs

Gesundes Wohnen bedeutet: Strahlungsquellen zu reduzieren. Das geschieht auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Zunächst muss aber geprüft werden, welche Strahlungsquellen überhaupt vorliegen und wie sich das Haus am besten abschirmen lässt. Das radioaktive Gas Radon ist beispielsweise kaum bekannt und dennoch eine der häufigsten Ursachen für Lungenkrebs. Viele Menschen sind sich der Gefahr nicht bewusst und bemerken die Belastung nicht. Radon befindet sich als Gas im Erdreich und gelangt von hier aus in die Innenräume. Es ist weder zu riechen, noch zu sehen oder zu schmecken. Nur ein bestimmtes Messgerät zeigt die Werte an und deutet auf einen möglichen Handlungsbedarf hin. Laut Bundesamt für Strahlenschutz gibt es keinen festgelegten Schwellenwert, bis wohin das Gas als ungefährlich gilt. Sobald eine Radonbelastung vorhanden ist, muss die entsprechende Gegenmaßnahme getroffen werden.

2. Kellerräume und Wände korrekt abdichten

Die Behörde empfiehlt zum einen das regelmäßige Lüften der Räume und zum anderen die Beseitigung von undichten Stellen im Keller oder im Erdgeschoss. Gerade in Bergregionen mit einem sehr steinigen Erdreich kann die Belastung höher liegen. Das Unternehmen Remmers bietet eine solche Lösung für Eigenheime an. Vor allem für die Sanierung von Altbauten ist die Bitumendickbeschichtung ideal, um Wände oder Kellerböden dicht zu bekommen. Das Gas dringt dann nicht mehr durch das Mauerwerk in den Wohnraum und das Gesundheitsrisiko sinkt auf ein Minimum. Diese radondichte Abdichtung erfüllt das deutsche Strahlenschutzgesetz, hat sich in der Praxis bereits bewährt und ist zertifiziert.

2.1. Elektrosmog und die verschiedenen Gefahrenquellen

Eine noch größere Strahlenbelastung geschieht durch den sogenannten Elektrosmog. Hierbei handelt es sich um einen Sammelbegriff für unterschiedliche magnetische oder elektrische Felder. Auch diese stehen in Verdacht, gesundheitliche Probleme im menschlichen Körper zu verursachen. Manche Menschen bezeichnen sich als elektrosensibel und reagieren mit Müdigkeit, Schlafstörungen, Kopfschmerzen oder Konzentrationsschwäche. Deutlich schlimmere Nebenwirkungen wären Herzrhythmusstörungen oder Bluthochdruck. Die Quellen sind nahezu alle Elektrogeräte, Mikrowellen, WLAN-Techniken, DECT-Telefone, Handy und mehr. Im Alltag ist es jedoch kaum möglich, alle diese Geräte auszuschalten oder darauf zu verzichten.

Sinnvolle Lösungen gegen Elektrosmog bieten bauliche Maßnahmen, die vor allem beim Neubau eines Hauses berücksichtigt werden können. Doch auch die Anordnung der Elektrogeräte und die Entfernung zum Arbeitsplatz oder Schlafzimmer können verändert werden.

3. 5 Tipps gegen Elektrosmog

  1. Elektrogeräte immer komplett ausschalten und nicht auf Standby lassen.

     

  2. Im Schlafbereich sollte es keine netzbetriebenen Elektrogeräte geben, vor allem nicht in der Nähe von Babys oder Kleinkindern, wie beispielsweise das Babyfon oder ein Radiowecker. Der Akkubetrieb ist deutlich besser.

  3. Die Basisstation des Schnurlostelefons ist fern von Arbeitsplätzen oder Schlafplätzen aufzustellen. Netzfreischalter reduzieren zusätzlich den Elektrosmog.

  4.  

    Für längere Handytelefonate bietet sich ein Headset an. Außerdem sollte das Telefon erst ans Ohr genommen werden, wenn die Verbindung steht.

  5. Weder Kinder noch Erwachsene sollten sich in direkter Nähe einer laufenden Mikrowelle befinden.

Bildquelle Pixabay.com
Nutzer: DieGrueneKiste, OpenClipart-Vectors

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