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Wichtigste Infos zu Wirtschaftlichkeit & Rendite des BHKW!

Inhaltsverzeichnis:

Ob sich ein Blockheizkraftwerk rechnet, hängt von wenigen, aber entscheidenden Faktoren ab. Dieser Ratgeber zeigt Ihnen mit aktuellen Zahlen aus 2026, wann ein BHKW wirtschaftlich arbeitet — und wann nicht.

Das Wichtigste in Kürze

Ein BHKW amortisiert sich typischerweise in 8–12 Jahren. Voraussetzung: mindestens 3.300 Vollbenutzungsstunden pro Jahr (KWKG 2025) und ein hoher Eigenverbrauchsanteil beim Strom. Bei aktuellen Strompreisen von rund 37 ct/kWh sparen Sie mit jeder selbst erzeugten Kilowattstunde bares Geld — zusätzlich erhalten Sie den KWK-Zuschlag von 8 ct/kWh auf eigenverbrauchten und 16 ct/kWh auf eingespeisten Strom.

Sie möchten wissen, ob sich ein BHKW für Ihr Gebäude lohnt? Nutzen Sie unseren BHKW-Wirtschaftlichkeitsrechner — kostenlos und unverbindlich.

Wann ist ein BHKW wirtschaftlich? Die Vollbenutzungsstunden-Regel

Die wichtigste Kennzahl für die Wirtschaftlichkeit eines BHKW sind die Vollbenutzungsstunden (VBH). Damit ist gemeint: Wie viele Stunden pro Jahr läuft das BHKW unter Volllast?

Infografik: 6 entscheidende Faktoren für die BHKW-Wirtschaftlichkeit

Seit dem KWKG 2025 gelten neue Regeln. Ab 2026 werden nur noch 3.300 VBH pro Jahr für den KWK-Zuschlag angerechnet. Ab 2030 sinkt diese Zahl weiter auf 2.500 VBH. Das bedeutet: Ihr BHKW muss mindestens 3.300 Stunden pro Jahr laufen, um die volle Förderung auszuschöpfen.

Faustregel: Ein BHKW ist wirtschaftlich, wenn es mindestens 3.300 Vollbenutzungsstunden pro Jahr erreicht. Bei weniger Laufzeit sinkt die Rendite deutlich.

Einfamilienhaus vs. Mehrfamilienhaus

In einem Einfamilienhaus mit 20.000 kWh Wärmebedarf pro Jahr reicht das oft nicht. Ein Nano-BHKW mit 1 kWel kommt dort auf rund 2.000–2.500 VBH — zu wenig für eine gute Wirtschaftlichkeit.

Anders im Mehrfamilienhaus mit 80.000–120.000 kWh Wärmebedarf. Hier erreicht ein Mikro-BHKW mit 5 kWel leicht 4.000–5.000 VBH pro Jahr. Das BHKW läuft fast das halbe Jahr unter Volllast und amortisiert sich deutlich schneller.

Was sind Vollbenutzungsstunden?

Vollbenutzungsstunden (VBH) geben an, wie viele Stunden ein BHKW unter Volllast laufen müsste, um die tatsächlich erzeugte Jahresstrommenge zu erreichen. Beispiel: Ein 5-kWel-BHKW, das 20.000 kWh Strom pro Jahr erzeugt, hat 4.000 VBH (20.000 kWh ÷ 5 kW).

Amortisationszeit: Wann rechnet sich ein BHKW?

Die Amortisationszeit beschreibt, nach wie vielen Jahren die jährlichen Einsparungen die Investitionskosten wieder eingespielt haben. Je nach BHKW-Größe und Einsatzbedingungen liegt sie bei 8–15 Jahren.

Beispielrechnung: Mikro-BHKW im Mehrfamilienhaus

Folgende Annahmen für ein typisches Mikro-BHKW mit 5 kWel / 12 kWth in einem Mehrfamilienhaus:

Position

Wert

Investitionskosten (inkl. Einbau)

25.000–35.000 €

Vollbenutzungsstunden

4.000 h/Jahr

Stromerzeugung

20.000 kWh/Jahr

Eigenverbrauchsanteil Strom

60 % (12.000 kWh)

Einspeisung ins Netz

40 % (8.000 kWh)

Gaspreis

11,10 ct/kWh (BDEW, Stand: Januar 2026)

Strompreis (vermieden)

37 ct/kWh (Durchschnitt, Stand: März 2026)

Jährliche Erlöse und Einsparungen:

Erlösquelle

Berechnung

Betrag/Jahr

Stromkosten-Einsparung (Eigenverbrauch)

12.000 kWh × 0,37 €/kWh

4.440 €

KWK-Zuschlag Eigenverbrauch

12.000 kWh × 0,08 €/kWh

960 €

KWK-Zuschlag Einspeisung

8.000 kWh × 0,16 €/kWh

1.280 €

Üblicher Preis (Einspeisevergütung)

8.000 kWh × 0,093 €/kWh

744 €

Summe Erlöse

7.424 €

Jährliche Kosten:

Kostenart

Berechnung

Betrag/Jahr

Brennstoff (Gas)

ca. 55.000 kWh × 0,111 €/kWh

6.105 €

Wartung (Vollwartungsvertrag)

20.000 kWh × 0,03 €/kWh

600 €

Summe Kosten

6.705 €

Jährlicher Überschuss: ca. 719 €. Bei einer Investition von 30.000 € ergibt das eine Amortisation in rund 10–12 Jahren — ohne zusätzliche Heizkosten-Einsparung durch die Wärmenutzung.

Berücksichtigt man die eingesparte Heizung (kein separater Gaskessel nötig), verbessert sich die Rechnung nochmals um 1.500–3.000 € pro Jahr — die Amortisation verkürzt sich auf 8–10 Jahre.

Amortisation nach BHKW-Größe

BHKW-Typ

el. Leistung

Investition ca.

Amortisation ca.

Typischer Einsatzort

Nano-BHKW

bis 2,5 kW

12.000–20.000 €

12–15 Jahre

Einfamilienhaus

Mikro-BHKW

2,5–15 kW

20.000–40.000 €

8–12 Jahre

Mehrfamilienhaus, Gewerbe

Mini-BHKW

15–50 kW

40.000–100.000 €

6–10 Jahre

Wohnanlage, Hotel, Industrie

Einnahmen und Einsparungen durch ein BHKW

Ein BHKW verdient auf vier Wegen Geld für Sie. Die größte Einsparung kommt nicht aus der Einspeisung — sondern aus dem eigenen Stromverbrauch.

KWK-Zuschlag nach KWKG

Der KWK-Zuschlag ist die wichtigste Förderung für Ihr BHKW. Er wird vom Netzbetreiber gezahlt und stammt aus der BAFA-zugelassenen KWK-Vergütung.

BHKW-Leistung

KWK-Zuschlag Einspeisung

KWK-Zuschlag Eigenverbrauch

bis 50 kWel

16 ct/kWh

8 ct/kWh

50–100 kWel

6 ct/kWh

3 ct/kWh

100–250 kWel

5 ct/kWh

2 ct/kWh

KWKG 2025: Neue Regeln ab 2026

Ab 2026 werden nur noch 3.300 Vollbenutzungsstunden pro Jahr für den KWK-Zuschlag anerkannt (vorher: bis zu 30.000 VBH über die gesamte Laufzeit). Strom, der während Negativpreisphasen an der Börse eingespeist wird, erhält keinen KWK-Zuschlag — auch bei Anlagen bis 50 kWel.

Einspeisevergütung: Der 'übliche Preis'

Für Strom, den Sie ins öffentliche Netz einspeisen, erhalten Sie neben dem KWK-Zuschlag den sogenannten üblichen Preis. Dieser richtet sich nach dem Börsenstrompreis (EEX-Baseload) des Vorquartals.

Der übliche Preis liegt im Q1 2026 bei 9,319 ct/kWh (Quelle: BHKW-Infozentrum, Stand: Q1 2026). Zusammen mit dem KWK-Zuschlag erhalten Sie also rund 25 ct/kWh für eingespeisten Strom.

Eigenverbrauch: Die größte Einsparung

Jede Kilowattstunde Strom, die Sie selbst verbrauchen statt aus dem Netz zu beziehen, spart Ihnen den vollen Strompreis. Bei aktuell rund 37 ct/kWh (Durchschnitt Haushalte, Stand: März 2026) ist das die mit Abstand größte Ersparnis.

Eigenverbrauch schlägt Einspeisung: Mit 37 ct/kWh Einsparung plus 8 ct/kWh KWK-Zuschlag bringt Ihnen jede eigenverbrauchte kWh effektiv 45 ct/kWh — gegenüber nur ca. 25 ct/kWh bei Einspeisung.

Steuervorteile

Als BHKW-Betreiber gelten Sie steuerlich als Energieerzeuger. Das bringt einen wichtigen Vorteil: Sie können die Vorsteuer auf die Anschaffungskosten des BHKW zurückholen. Bei einer Investition von 30.000 € sind das rund 4.800 € Vorsteuer-Erstattung.

Zudem können Sie die Investitionskosten über die Nutzungsdauer (10–15 Jahre) steuerlich abschreiben. Lassen Sie sich dazu von einem Steuerberater beraten, denn die Details hängen von Ihrer individuellen Situation ab.

Laufende Kosten: Wartung, Brennstoff, Versicherung

Ein BHKW ist kein "Set-and-Forget"-System. Die laufenden Kosten bestimmen maßgeblich, wie schnell sich Ihre Investition amortisiert.

Brennstoffkosten

Der größte Kostenfaktor ist der Brennstoff — in der Regel Erdgas. Bei einem Mikro-BHKW mit 5 kWel und Gesamtwirkungsgrad von 90 % benötigen Sie ca. 55.000 kWh Gas pro Jahr für 20.000 kWh Strom und 30.000 kWh Wärme.

Bei einem Gaspreis von 11,10 ct/kWh (BDEW-Durchschnitt EFH, Stand: Januar 2026, Quelle: BDEW-Gaspreisanalyse) ergeben sich ca. 6.100 € Brennstoffkosten pro Jahr.

Wartungskosten

Ein BHKW enthält einen Verbrennungsmotor. Regelmäßige Wartung ist Pflicht — andernfalls erlischt bei den meisten Herstellern die Garantie.

Wartungsmodell

Kosten pro kWh (el.)

Beispiel: 20.000 kWh/Jahr

Vollwartungsvertrag (empfohlen)

2–4 ct/kWh

400–800 €/Jahr

Einzelwartung ohne Vertrag

variabel

500–1.200 €/Jahr

Ein Vollwartungsvertrag ist für die meisten BHKW-Betreiber die beste Wahl. Er deckt alle Inspektionen, Ölwechsel und typische Verschleißteile ab — und schützt vor unerwarteten Reparaturkosten.

Versicherung

Eine Maschinenbruchversicherung kostet für ein Mikro-BHKW ca. 200–400 € pro Jahr. Sie ist nicht gesetzlich vorgeschrieben, aber dringend empfohlen. Bei einem Motorschaden können die Reparaturkosten schnell 5.000–10.000 € betragen.

Förderung: KfW-Kredit und BAFA

KfW-Programm 270: Erneuerbare Energien

Über das KfW-Programm 270 können Sie ein BHKW zinsgünstig finanzieren. Die Konditionen hängen von Ihrer Bonität ab.

Die effektiven Jahreszinsen des KfW 270 liegen aktuell bei 3,48 %–10,78 % (Stand: Januar 2026, Quelle: KfW-Konditionenanzeiger). Die Laufzeit beträgt bis zu 30 Jahre mit bis zu 5 tilgungsfreien Anlaufjahren.

BAFA Mini-KWK-Zuschuss: Eingestellt seit 31.12.2020

Die direkte BAFA-Investitionsförderung für Mini-KWK-Anlagen unter 20 kWel wurde zum 31. Dezember 2020 eingestellt. Neue Anträge sind nicht mehr möglich. Die BEG-Förderung (30–70 %) gilt nur für Brennstoffzellen-BHKW, nicht für motorische BHKW.

Energiesteuer-Erstattung

Für das im BHKW eingesetzte Erdgas können Sie eine Energiesteuer-Erstattung beim Hauptzollamt beantragen. Die Erstattung beträgt 0,55 ct/kWh. Bei 55.000 kWh Gasverbrauch sind das ca. 300 € pro Jahr.

BHKW-Contracting: Alternative zur Eigeninvestition

Nicht jeder kann oder will 25.000–100.000 € in ein BHKW investieren. Hier kommt Contracting ins Spiel. Dabei installiert und betreibt ein Dienstleister das BHKW in Ihrem Gebäude — Sie zahlen nur für die gelieferte Wärme und den Strom.

Wie funktioniert Contracting?

Der Contractor finanziert, installiert und wartet das BHKW. Sie als Gebäudeeigentümer schließen einen Wärme- und Stromliefervertrag über typischerweise 10–15 Jahre. Der Contractor verdient an der Differenz zwischen seinen Kosten und dem vereinbarten Lieferpreis.

Vorteile und Nachteile

Vorteile

Nachteile

Keine Investitionskosten

Langfristige Vertragsbindung (10–15 Jahre)

Kein technisches Risiko

Geringere Einsparung als bei Eigeninvestition

Wartung inklusive

Abhängigkeit vom Contractor

Planbare Energiekosten

Vertragliche Preisanpassungsklauseln möglich

Contracting eignet sich besonders für Wohnungseigentümergemeinschaften und Gewerbeobjekte, die hohen Wärmebedarf haben, aber kein Kapital binden möchten.

Häufige Fragen zur BHKW-Wirtschaftlichkeit

Wie lange dauert die Amortisation eines BHKW?

Je nach Anlagengröße und Einsatzbedingungen zwischen 8 und 15 Jahren. Ein Mikro-BHKW in einem Mehrfamilienhaus mit hohem Eigenverbrauch amortisiert sich in 8–10 Jahren. Ein Nano-BHKW im Einfamilienhaus braucht 12–15 Jahre.

Lohnt sich ein BHKW im Einfamilienhaus?

Nur unter bestimmten Bedingungen. Der Wärmebedarf muss hoch genug sein (mindestens 25.000 kWh/Jahr), damit das BHKW ausreichend Vollbenutzungsstunden erreicht. In einem gut gedämmten Neubau reicht der Wärmebedarf meist nicht aus. In einem älteren, unsanierten Gebäude mit hohem Heizölverbrauch kann es sich lohnen.

Was verdient man mit einem BHKW?

Ein Mikro-BHKW (5 kWel) erzielt bei 4.000 Vollbenutzungsstunden jährliche Erlöse von rund 7.000–7.500 € (Eigenverbrauchseinsparung + KWK-Zuschlag + Einspeisevergütung). Nach Abzug der Brennstoff- und Wartungskosten bleibt ein jährlicher Überschuss von ca. 700–2.500 € — je nach Eigenverbrauchsanteil.

Was ändert sich durch das KWKG 2025?

Die wichtigsten Änderungen: Ab 2026 werden nur noch 3.300 VBH pro Jahr bezuschusst (vorher kein jährliches Limit). Ab 2030 sinkt das auf 2.500 VBH. Einspeisung bei negativen Börsenpreisen wird auch für kleine Anlagen unter 50 kW nicht mehr vergütet. Die ASUE und die dena informieren laufend über Gesetzesänderungen.

Checkliste: BHKW-Wirtschaftlichkeit prüfen

Gehen Sie diese Punkte durch, bevor Sie sich für ein BHKW entscheiden:

  1. Wärmebedarf ermitteln: Liegt Ihr Jahreswärmebedarf über 25.000 kWh? Unter diesem Wert sind die Vollbenutzungsstunden meist zu gering.

  2. Eigenverbrauchsanteil prüfen: Können Sie mindestens 50–60 % des erzeugten Stroms selbst verbrauchen? Je höher, desto besser die Rendite.

  3. Angebote vergleichen: Holen Sie mindestens 3 Angebote von verschiedenen Herstellern und Installateuren ein.

  4. Vollwartungsvertrag einplanen: Kalkulieren Sie 2–4 ct/kWh für Wartung. Ohne Vertrag drohen unkalkulierbare Reparaturkosten.

  5. Förderung beantragen: KfW 270 und BAFA-Zulassung vor Beauftragung beantragen — nachträgliche Anträge werden abgelehnt.

  6. Steuerberater einbinden: Vorsteuer-Erstattung, Energiesteuer-Rückerstattung und Abschreibung korrekt nutzen.

  7. Contracting als Alternative prüfen: Wenn die Investition zu hoch ist, kann ein Contracting-Modell wirtschaftlicher sein.

Fazit: Lohnt sich ein BHKW finanziell?

Ein BHKW ist eine langfristige Investition mit solider Rendite — wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Die wichtigsten Erfolgsfaktoren sind ausreichend Vollbenutzungsstunden und ein hoher Eigenverbrauchsanteil beim Strom.

Mit den aktuellen Energiepreisen (Strom: 37 ct/kWh, Gas: 11 ct/kWh) und dem KWK-Zuschlag von 8–16 ct/kWh amortisiert sich ein gut dimensioniertes BHKW in 8–12 Jahren. Danach erzeugen Sie Strom und Wärme quasi zum Selbstkostenpreis.

Nutzen Sie unseren BHKW-Wirtschaftlichkeitsrechner, um die Wirtschaftlichkeit für Ihr Gebäude zu berechnen — kostenlos und unverbindlich.

FAQ - Häufig gestellte Fragen in Kürze

Wann amortisiert sich ein BHKW?

Die Amortisationszeit eines BHKW liegt typischerweise bei 6 bis 12 Jahren, abhängig von Anlagengröße, Laufzeit und Energiepreisen. Bei optimaler Auslegung mit mindestens 5.000 Betriebsstunden pro Jahr und Nutzung aller Fördermittel kann sich die Investition bereits nach 5-7 Jahren rechnen.

Welche Einsparungen bringt ein BHKW gegenüber konventioneller Heizung?

Ein BHKW kann die Energiekosten um 20-40 % senken. Die Einsparung entsteht durch die eigene Stromerzeugung (Vermeidung des Strombezugs zu ca. 35 ct/kWh), den KWK-Zuschlag und die Energiesteuer-Rückerstattung. Bei steigenden Strompreisen verbessert sich die Wirtschaftlichkeit zusätzlich.

Welche Einnahmen erzielt ein BHKW-Betreiber?

BHKW-Betreiber profitieren von mehreren Einnahmequellen: KWK-Zuschlag (bis 16 ct/kWh bei Anlagen bis 50 kW), Einspeisevergütung für überschüssigen Strom (durchschnittlich 6-8 ct/kWh), Energiesteuer-Rückerstattung (0,55 ct/kWh Erdgas) und vermiedene Netznutzungsentgelte.

Wie berechnet man die Wirtschaftlichkeit eines BHKW?

Die Wirtschaftlichkeitsberechnung berücksichtigt Investitionskosten, Brennstoffkosten, Wartungskosten, Stromerlöse (Eigenverbrauch + Einspeisung), KWK-Zuschlag und Fördermittel. Entscheidend ist die Jahresnutzungsdauer: Mindestens 4.000-5.000 Vollbenutzungsstunden sollten erreicht werden. Fachbetriebe erstellen detaillierte Wirtschaftlichkeitsanalysen.

Lohnt sich ein BHKW bei niedrigem Stromverbrauch?

Bei niedrigem Stromverbrauch unter 3.000 kWh pro Jahr ist ein BHKW meist unwirtschaftlich, da der erzeugte Strom größtenteils eingespeist werden müsste. Die Einspeisevergütung ist deutlich niedriger als der Eigenverbrauchswert. Erst ab einem Eigenverbrauchsanteil von mindestens 60 % wird ein BHKW finanziell attraktiv.


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