Grüner Strom für Verbraucher
Nur eine grundlegende Umstellung führt zu einer wirtschaftlichen und erfolgreichen Energiewende. Der Weg ist klar definiert: Weg von Atomenergie, hin zu erneuerbaren Energien.

Vor einigen Jahren hatten Verbraucher in Puncto Energie sehr komprimierte Möglichkeiten zur Verfügung, wenn es um alternative Stromarten ging. Heute hat sich diese Situation stark geändert. Geschuldet ist das der dringend notwendigen Energiewende, weshalb der sogenannte „grüne Strom“ oder auch „Ökostrom“ ins Visier vieler Endverbraucher rückt. Es handelt sich um elektrische Energie, die nicht mit Atomkraft, sondern durch erneuerbare Energiequellen gewonnen wird. Diese umweltfreundlichen Verfahren zur Stromgewinnung zeichnen sich durch Wind-, Sonnen-, Wasser- und Geothermalenergie aus. Daher ist es inzwischen möglich zu einem Stromanbieter zu wechseln, der Energie dank nachhaltiger Möglichkeiten erzeugt. Wie das funktioniert und, welche Anbieter tatsächlich grünen Strom liefert, erklärt dieser Beitrag.

1. So wird grüner Strom mit erneuerbaren Energien generiert

Um in der Zukunft die Energieversorgung zu gewährleisten, sieht die Energiewende eine Umstellung in Puncto Gewinnung vor. Das neue Zeitalter wird durch nachhaltige, umwelt- und klimafreundliche Energien eingeläutet, wie auf https://www.bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/Themen/Energiewende/EnergieErzeugen/ErneuerbareEnergien-Zeitalter/_node.html nachzulesen ist. Die drei wichtigsten Energiegewinnungsarten für grünen Strom sind Windkraftwerke, Photovoltaikanlagen und Wasserkraftwerke. 

Windkraftwerke gehören zu den erneuerbaren Energien, die den Ökostrom liefern. Auch Photovoltaik-Anlagen und Wasserkraftwerke zählen zu dieser Kategorie.
  • Windkraftwerke basieren auf einem simplen Funktionsprinzip. Das Windrad besitzt zwei oder drei „Propeller“, die mit einem Rotor verbunden sind. Dieser ist mit einer Hauptwelle verknüpft, mit welcher ein Generator betrieben wird, um den Strom zu generieren.
  • Photovoltaik- oder Solaranlagen verwandeln Strahlungsenergie der Sonne in grünen Strom. Wenn das Sonnenlicht auf die Solarzelle auftritt, regt es Elektronen in dieser Zelle an, die sich daraufhin bewegen und den Strom direkt über ein Stromkabel in ein Gebäude transportieren.
  • Wasserkraftwerke verwenden die kinetische Energie des fließenden Wassers. Die elektrische Energie entsteht durch den Druck des Wassers auf die Turbine im Kraftwerk. Der Generator verwandelt die erzeugte Bewegungsenergie in Elektrische. 

Nicht nur Privatleute denken vermehrt über eine Energiewende nach. Auch Unternehmen und bekannte Namen wie Aida sind im umweltfreundlichen Umbruch, wie eine Nachrüstung auf innovative Umwelttechnologien auf den Kreuzfahrtschiffen zeigt.

2. Ökotarife und echte Grünstromanbieter

Vorab ist es wichtig zu wissen, dass „Ökostrom“ nicht gleich „Ökostrom“ bedeutet. Nicht jeder Anbieter, der heutzutage grünen Strom anpreist, bietet diesen tatsächlich an. Um herauszufinden, ob es sich wirklich um einen echten Grünstromanbieter handelt, können Verbraucher auf das sogenannte „Grün Strom Label“ vertrauen. Anbieter mit dieser Auszeichnung offerieren 100% echten Ökostrom. Mehr Informationen zu der Auszeichnung sind auf https://www.gruenerstromlabel.de/gruener-strom/ zu finden. Darüber hinaus sind das OK-Power Label vom Verein EnergieVision e.V. sowie TÜV Zertifikate vertrauenswürdig. Damit der gewünschte ökologische Stromtarif in Puncto Kosten ebenfalls passt, haben Verbraucher die Möglichkeit auf dem Stromvergleichsportal http://www.strompreisvergleich.net/ speziell nach Ökotarifen zum besten Preis zu suchen. Aktuell liegt der Marktanteil der Ökostrom-Anbieter bei ca. 17 %. Echte Grünstromanbieter mit entsprechenden Labels sind zum Beispiel:

  • Naturstrom AG ist ein Strom- und Gas-Anbieter, der sowohl das „Grün Strom Label“ als auch eine TÜV Zertifizierung besitzt. Somit gehört die Naturstrom AG zu den echten Grünstromanbietern, auf die Verbraucher vertrauen können.
  • Greenpeace Energy verwirklicht eine umweltfreundliche Energieversorgung ohne Atomkraft und Kohle. Verbraucher und Geschäftskunden erhalten grünen Strom und Gas. Geprüft und zertifiziert von Öko-Test sowie TÜV und mit dem OK-Power Gütesiegel versehen, wechseln Verbraucher bedenkenlos zu Greenpeace Energy.
  • Entega ist ein Bioenergieanbieter, welcher sich seit 2008 vollständig der Energiewende verschrieben hat. Neben Biostrom und -gas, bietet sich Entega auch als Berater für Energiesparmaßnahmen an. Ausgezeichnet ist der Anbieter sowohl mit dem OK-Power Label als auch mit einer TÜV Zertifizierung.

2.1. Kurz- und langfristig zum Teil der Energiewende avancieren.

Wer im Alltag schon jetzt auf Nachhaltigkeit in Puncto Energie setzen will, hat verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, um die Energiewende in Deutschland zu unterstützen.

 

Verbraucher, die sowohl kurz- als auch langfristig auf die Energiewende aufspringen möchten, haben verschiedene Möglichkeiten, um das im eigenen Zuhause umzusetzen. Das Umweltbundesamt erklärt beispielsweise unter https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/elektrogeraete/oekostrom#textpart-3 wie der Stromverbrauch durch energieeffiziente Geräte reduziert werden kann und warum es sich lohnt auf Strom aus erneuerbaren Energien zu setzen. Wer sich fragt, ob das finanziell machbar ist, hat inzwischen die Möglichkeit, sich bei der Energieumstellung mit einer Förderung helfen zu lassen.

Bilder
pixabay.com © 4941 (CC0 Creative Commons)
pixabay.com © sarangib (CC0 Creative Commons)
pixabay.com © Free-Photos (CC0 Creative Commons)

Welche Erfindungen legten die Basis für die Entwicklung des Blockheizkraftwerks? Nachfolgend finden Sie einige Meilensteine. Geschichte von Blockheizkraftwerken 1791 der englische Erfinder John Barber entwickelt de

Ein Blockheizkraftwerk bietet steuerliche Vorteile - hier der Überblick. Wenn eine Gewerbeanmeldung erfolgt ist, besteht für den Besitzer des BHKW die Chance bis zu 100% der Vorsteuer vom Finanzamt erstattet zu bekommen. Ausk