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Ein Blockheizkraftwerk bietet steuerliche Vorteile - hier der Überblick.

Wenn eine Gewerbeanmeldung erfolgt ist, besteht für den Besitzer des BHKW die Chance bis zu 100% der Vorsteuer vom Finanzamt erstattet zu bekommen. Auskunft darüber ob und inwieweit diese Möglichkeit in Ihrem konkreten Fall besteht, kann Ihnen Ihr Steuerberater geben. 

Dies bezieht sich auf die Umsatzsteuer in den Investitionskosten, allerdings auch auf die Umsatzsteuer in den laufenden Kosten, wie zum Beispiel für den Brennstoff. Diese Vorgehensweise verpflichtet allerdings auch dazu auf verkauften Strom die Umsatzsteuer aufzuschlagen. So rentiert sich die Regelung eigentlich nur wenn die Vorsteuer die Umsatzsteuer übersteigt und so eine Erstattung ergibt.

1. Stromsteuer-Befreiung

Steuern sparen durch Steuervorteile eines BHKWBis zu einer Nennleistung von 2 MW sind KWK-Anlagen, wozu BHKW gehören, Stromsteuer befreit (normalerweise 2,05 Cent / kWh). Dies gilt für jede Kilowattstunde Strom, die in räumlicher Nähe verbraucht wird, also durch Eigenverbrauch oder Abgabe an umliegende Grundstücke. Für Unternehmen, die den erzeugten Strom direkt für betriebliche Zwecke nutzen - beispielsweise für die Produktion - gelten gesonderte Bestimmungen.

2. Energiesteuer-Rückerstattung

Der Betreiber eines BHKW kann die beim Erwerb des Brennstoffs gezahlte Energiesteuer zurück erhalten. 

Wenn die Bedingungen erfüllt werden, beträgt die Energiesteuerrückerstattung...

  • ... beim BHKW-Betrieb mit Erdgas 0,55 Cent / kWh
  • ... beim BHKW-Betrieb mit Flüssiggas 6,06 Cent / kg
  • ... beim BHKW-Betrieb mit leichtem Heizöl 6,135 / Liter

Der Antrag auf Energiesteuer-Rückerstattung muss beim zuständigen Hauptzollamt eingereicht werden.

3. Rechtliche Fragen beim Betrieb eines BHKW

Braucht man eine Baugenehmigung für ein Blockheizkraftwerk?

Diese Frage fällt in den Bereich des Baurechts, wodurch die einzelnen Bundesländer ihre eigene Regelung treffen dürfen. Wenn es um kleinere BHKW im Privatbereich geht, wird üblicherweise keine Baugenehmigung benötigt. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte sich am besten direkt beim Hersteller informieren, der weiß genauestens Bescheid und kümmert sich gerne um alle Formalitäten eines etwaigen Genehmigungsverfahrens. 

3.1. Wird eine Gewerbeanmeldung benötigt?

Auch hier fällt eine allgemein gültige Antwort schwer, denn es gibt keine bundesweite Lösung. Die Erfahrung zeigt, dass meist keine Gewerbeanmeldung nötig ist, wenngleich sie möglich ist. Die ersten Ansprechpartner sollten in diesem Zusammenhang das Finanzamt vor Ort oder ein Steuerberater sein. Ausnahme: wird der Strom an Nachbarn oder Mieter verkauft, kann man eine Gewinnabsicht unterstellen und eine Gewerbeanmeldung dürfte kaum unumgänglich sein.

3.2. Wer unterstützt bei Formalitäten?

Die meisten Fragen kann der Hersteller des jeweiligen BHKW logischerweise am besten beantworten. Diese wissen ja auch, dass man als Privatinvestor vor einem bürokratischen Berg steht und unterstützen daher gerne bei allen Punkten. So übernehmen diese beispielsweise oft die Anmeldung beim BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) und beim Stromnetz-Versorger.

 

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