In den letzten Jahren sind Wärmepumpen immer beliebter geworden. Allein im Jahr 2017 wurden deutschlandweit etwa 78.000 Wärmepumpen verkauft. Ursächlich für diese Entwicklung sind ihre klimaschonenden sowie kosteneffizienten Eigenschaften.

Da als Wärmequellen sowohl Luft und Erde als auch Grundwasser genutzt werden können, sind sie vielseitig einsetzbar. Doch worin genau liegen die weiteren Vorteile und gibt es auch Nachteile, durch die ein Einbau beispielsweise nicht effizient oder gar unmöglich wäre?

1. Diese Vorteile bieten Wärmepumpen

Die größten Vorteile von Wärmepumpen liegen in erster Linie in ihren geringen Heizkosten sowie ihren umweltfreundlichen Eigenschaften. Sofern alle Voraussetzungen geschaffen sind, kann eine gute Wärmepumpe bis zu 75 Prozent der Heizenergie auf Basis natürlicher Energiequellen erzeugen. Ausschlaggebend ist die Tatsache, dass lediglich jene Betriebskosten anfallen, die durch den Stromanbieter veranschlagt werden.

Tipp: Bei der Wahl des Stromanbieters lohnt sich definitiv ein Vergleich. Vereinzelte Anbieter offerieren spezielle sowie günstigere Tarife für Wärmepumpen.

Zwei weitere Vorteile finden sich im technischen Bereich.

  1. Einerseits sind Wärmepumpen langlebig und müssen nur selten gewartet werden. Dieser Faktor spielt vor allem bei Erdwärmepumpen eine große Rolle. Sie sind besonders langlebig und liefern teils über mehrere Jahrzehnte Energie. Folglich sinken auch an dieser Stelle die jährlichen Betriebskosten.
  2. Andererseits wird ein Kamin durch die Installation einer Wärmepumpe überflüssig, da keinerlei Abgase oder Emissionen entstehen. Praktisch ist auch die Tatsache, dass gängige Wärmepumpen nicht nur heizen, sondern vielmehr auch kühlen können.

Wer sich für den Einbau einer Wärmepumpe interessiert, der sollte sich in jedem Fall vorher mit den Funktionen von Wärmepumpen vertraut machen und gegebenenfalls prüfen lassen, ob gar Förderungen für den Einbau möglich sind. In vielen Fällen übernehmen Staat sowie Bundesländer einen Teil der Anschaffungs- und Installationskosten. Jährlich stellt der Staat eigens hierfür Fördergelder in Höhe von 300 Millionen Euro zur Verfügung.

2. Welche Nachteile gibt es?

Wärmepumpen bieten zwar viele Vorteile gegenüber anderen Heizoptionen, jedoch finden sich auch einige Nachteile, die die Installation je nach Situation erschweren. So bedarf es einer Genehmigungspflicht für den Einbau von Erd- und Wasserwärmepumpen. Weiterhin unterliegt der Einbau unterschiedlichen Gegebenheiten. So können Wärmepumpen nur dann installiert werden, wenn der Grundwasserstand ausreichend ist und entsprechende Bodenbeschafftenheiten gegeben sind.

Darüber hinaus ist die effektive Heizleistung von einer guten Wärmedämmung des Gebäudes abhängig. Ist diese nicht gegeben, so sinkt die Kosteneffizienz der Anlage. Um sicherzugehen, dass eine Wärmepumpe auch tatsächlich eine effiziente Lösung für die eigenen vier Wände ist, sollte ein Fachmann kontaktiert werden, der entsprechende Daten erheben und auswerten kann.

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