Hauswasserwerke als ökonomische Lösung

Der Großteil der Ein- und Mehrfamilienhäuser ist an das öffentliche Trinkwassernetz angeschlossen. Durch diese Vernetzung sind die Haushalte mit Trinkwasser zuverlässig versorgt. Um es zu nutzen, müssen lediglich die Wasserhähne aufgedreht werden. Das Trinken ist bedenkenlos, weil die Qualität kontinuierlich und nach strengsten Vorgaben kontrolliert wird. Der Preis für dieses kostbare Trinkwasser ist dementsprechend hoch. Angesichts der Tatsache, dass das gleiche Wasser, das zum Trinken zur Verfügung steht auch für die WC-Spülung, die Waschmaschine oder zum Gießen des Gartens genutzt wird, greifen immer mehr Immobilienbesitzer zu Hauswasserwerken. Schließlich ist die Meinung begründet, dass es kaum Sinn macht teures Trinkwasser für Haushaltsarbeiten oder die Toilettenspülung zu verwenden.

ToiletteEin Hauswasserwerk stellt für dieses Problem die optimale Lösung dar. Das System ist eine Eigenversorgungsanlage, welche Regen- oder Brunnenwasser reinigt und zur Verfügung stellt, um Haushaltsgeräte zu betreiben oder die Gartenanlage zu bewässern. Hauswasserwerke ermöglichen es den Trinkwasserverbrauch sinnvoll und ökonomisch zu reduzieren. Denn Regenwasser steht kostenlos zur Verfügung und wird leider noch immer kaum genutzt. Für einige Haushaltsgeräte ist das Wasser eines Hauswasserwerkes sogar besser geeignet, weil es weniger Kalk enthält.

Bauteile und Funktionsweise

Hauswasserwerke bestehen aus den drei wesentlichen Bestanteilen Pumpe, Drucksteuerung und Druckausgleichsbehälter. Die Pumpe sorgt für die Förderung des Wassers aus einem entsprechenden Vorratsbehälter, wie eine Regenwasser-Sammelanlage oder ein Brunnen. Abhängig von der Förderhöhe und Fördermenge sind entsprechende Wasserpumpen erhältlich. Neben Kreiselpumpen gibt es beispielsweise Tauchpumpen. Besonders empfehlenswert sind Kreiselpumpen. Um Flüssigkeit aus einer gewissen Tiefe nach oben zu transportieren, nutzen sie die Schwungkraft. Auf diese Weise ist die Lärmentwicklung geringer als bei anderen Modellen und das Preis-Leistungsverhältnis besser. Grund hierfür sind die niedrigeren Betriebskosten und der höhere Wirkungsgrad. Da ein Trockenlauf verheerende Folgen für das System hätte, schalten sich Wasserpumpen aus, sobald der Wasserstand unter einen gewissen Pegel sinkt.

WasserMit Druckluft, Gas oder Stickstoff sind die Druckausgleichbehälter in der Regel gefüllt. Fließt Wasser in den Behälter komprimiert das Gas dieses. Die Drucksteuerung stellt den Druckausgleich des Förderdrucks im Druckkessel sicher. Ein Manometer kontrolliert den Druck und schaltet sich automatisch aus, sobald ein festgelegter Wert erreicht ist. Gleichermaßen wird die Ansaughöhe reguliert. Die Reinigung des geförderten Wassers übernimmt ein Vorfilter, der gleichzeitig als Pufferspeicher dient. Der Pufferspeicher sorgt dafür, dass die Wasserpumpe bei benötigen Kleinstmengen nicht anspringen muss. Auf diese Weise wird das Hauswasserwerk geschont.

Tipps zur Kaufentscheidung

Weil das Angebot groß ist und die Leistungen der verschiedenen Modelle stark schwanken können, lohnt sich ein Vergleich. Beim Onlineportal www.hauswasserwerk.net beispielsweise wurden empfehlenswerte Hauswasserwerke aufgelistet und hilfreiche Kaufempfehlungen gebündelt. Bei der Kaufentscheidung sollten Sie auf die Faktoren Leistung, Lärmpegel, Wartungskosten vom Blockheizkraftwerk" >Wartung und Ausstattung achten. Je nach Standort des Hauswasserwerks sollte das Gerät möglichst leise arbeiten. Zudem eignet sich nicht jedes Hauswasserwerk für jede Ansaughöhe. Muss zum Beispiel Brunnenwasser aus sechs Metern Tiefe heraufbefördert werden, das Hauswasserwerk schafft aber maximal eine Ansaughöhe von fünf Metern ist es ungeeignet. Damit sich das System möglichst schnell amortisiert, sollten sämtliche Bauteile von guter Qualität und sorgfältig verarbeitet sein. Sobald regelmäßig Wartungen notwendig sind, lohnt sich die Investition kaum. Prüfen Sie bei jedem Hauswasserwerk, ob tatsächlich alle nötigen Elemente inklusive sind. Einige günstige Lockangebote täuschen, weil wesentliche Teile extra angeschafft werden müssen.

Bildquelle: jarmoluk (Michal Jarmoluk), jingoba (Jiří Rotrekl) / pixabay.com

 

Contact Person Autor des Artikels: Jascha Schmitz - Redakteur der Umweltportale: Solaranlagen-portal.de | Ihr-BHKW.de | Ihre-Waermepumpe.de | klaeranlagen-vergleich.de

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